Auguste Rodin begeisterte und provozierte sein Publikum. Die Dresdner Ausstellung widmet sich mit Rodin einem der großen Erneuerer der Bildhauerei und Wegbereiter der Moderne.
Dresden um 1900 war eine Stadt des Rückblicks und des Aufbruchs. In den großen Internationalen Kunstausstellungen präsentierten sich Künstler wie Henry van de Velde und Auguste Rodin. Der visionäre Direktor der Albertinums, Georg Treu, erwarb als einer der ersten deutschen Museumsleiter bereits 1894 bedeutende Werke von Rodin wie "Das eherne Zeitalter" und "Mann mit gebrochener Nase." Sie bilden die Grundlage für eine der größten Sammlungen des französischen Bildhauers, den Paula Modersohn-Becker schlicht als "den Titan" der Kunst bezeichnete.
Die Sonderausstellung im Albertinum präsentiert nun erstmals seit langer Zeit den gesamten Museumsbestand von Rodin-Arbeiten, ergänzt durch Grafiken, Gemälden und Briefen. Zusätzlich werden Werke von Zeitgenossen und Künstlern zu sehen sein wie Constantin Meunier, Albert Bartholomé, Alexandre Charpentier und Emmanuel Fémiet.
Damit ermöglicht die Schau einen spannenden Blick auf herausragende Werke der Kunst und entwickelt zugleich ein Panorama der künstlerischen Möglichkeiten und kontroversen Diskussionen in der Zeit der Jahrhundertwende.
Nach den erfolgreichen Ausstellungen über Caspar David Friedrich 2024 und Paula Modersohn-Becker und Edvard Munch 2025/26 erwartet den Besucher ein weiteres Kunst-Highlight im Albertinum.
Informationen
Titel: Das große Drama. Auguste Rodin und der Streit um die Moderne
Ort: Albertinum, Georg Treu Platz, 01067 Dresden.
Zeit: 31.10.2026 bis 22.08.2027.
Öffnungszeit: 11-17 Uhr, Montags geschlossen.
Führungsanfrage
Entdecken Sie in einer exklusiven Führung die Höhepunkte der Sonderausstellung.
Sie interessieren sich für unser Angebot? Füllen Sie einfach das Kontaktformular aus. Wir werden uns schnell bei Ihnen melden. Viel Spaß in Dresden!